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Datum: Donnerstag, 7. Dezember 2017
Ort:

Sonntagsevangelium

Als Einstimmung auf den Sonntag finden Sie bei uns wöchentlich das aktuelle Evangelium. Eine Möglichkeit zur Vertiefung bieten die "Gedanken zum Sonntag" mit weiterführenden Reflexionen und Texten zum jeweiligen Evangelium.

Zweiter Adventssonntag Lesejahr B (10. Dezember 2017)

Evangelium des Markus 1, 1 – 8

1 Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.  

2 Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja:

Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg bereiten wird.

3 Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Straßen!

4 So trat Johannes der Täufer auf in der Wüste und verkündigte eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden.  

5 Und das ganze judäische Land und alle Bewohner Jerusalems zogen hinaus zu ihm. Und sie ließen sich von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre Sünden.  

6 Und Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften, und er aß geröstete Heuschrecken und wilden Honig.  

7 Und er verkündete: Nach mir kommt, der stärker ist als ich; mir steht es nicht zu, mich zu bücken und ihm die Schuhriemen zu lösen.  

8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit heiligem Geist taufen.

Gedanken zum Sonntag

Liebe Weggefährten/liebe Weggefährtinnen im Glauben!

 

Es gibt sie:
Frauen und Männer in der zweiten Reihe stehen.
Die GostwrighterInnen für Leute in Politik und Kirche.
Die MitarbeiterInnen, die den Chefs zuarbeiten.
Die Tempomacher bei Radrennen.
Die Reservisten und Co-Trainer im Fußball.
Die Laien in der Kirche.

Es gab Johannes den Täufer in der Wüste.
Er sagte über sich selber „Ich bin nicht wert, dem der kommen wird,
auf den Knien die Riemen seiner Sandalen zu lösen."
Der Evangelist Markus sieht in ihm einen Wegbereiter für den
erwarteten Messias-Christus.

Es ist nicht leicht, in der zweiten Reihe zu stehen.
Es ist schwer, wenn andere für die eigene Arbeit gelobt werden
und im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen.

Es bedarf eines langen und oft schmerzlichen inneren Reifungsweges,
sich selber auch in der zweiten Reihe wertzuschätzen.
Johannes der Täufer hat es gelernt und sich dazu bekannt.

Mögen auch wir in der zweiten Reihe unsere Berufung erkennen und WegbereiterInnen
des Christus heute werden.

Das wünschen sich und dir Albert und Petra Maria.

  

  

Einfach weiterdenken...

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. 

Markus beginnt sein Evangelium mit dem Wort „arche = Anfang“. Ebenso beginnt das erste Buch des Alten Testaments in Gen 1,1 und das Evangelium des Johannes. Und das Wort „arche/Anfang“ beginnt mit dem ersten Buchstaben „aleph/alpha/A“. Was danach kommt ist die Entfaltung wie bei einer Blüte. Und in diesem Anfang ist schon alles verborgen enthalten.

Welche maßgeblichen Anfänge in meinem Leben kann ich benennen? Und wenn ich heute zurückschaue, wo hat das begonnen, wer ich heute bin? Meine Stärken? Meine Schwächen? Kann ich Ja sagen zum Anfang meines Lebens durch meine Eltern? 

...Evangelium von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.  

Markus liegt es am Herzen Jesus als Christus-Messias und Sohn Gottes zu verkünden. Der einzige Inhalt seiner Schrift ist Evangelium als Gute Nachricht und Frohe Botschaft von Jesus. Die Quintessenz der gesamten Jesusbewegung bis auf den heutigen Tag besteht im Namen „Jesus“ in der Urbedeutung „GOTT wirkt Heil“. Daran lässt sich alles Tun der Kirche messen. Der kritische Maßstab kann die Frage sein „Kommt das Heil, das GOTT wirkt, durch das Wirken der Kirche/Gemeinde/christliche Gemeinschaften zum Vorschein?“

Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Straßen!

Für das Evangelium des Markus ist Johannes der Täufer „Rufer in der Wüste“ und Wegbereiter für den Christus-Messias. Die Welt kennt viele naturbedingte Wüsten. Manche sind durch Ausbeutung der Lebensquellen entstanden. Und es gibt die „menschlich – seelisch – geistigen Wüsten“ mitten in den Turbulenzen der Städte und manchmal in unserem Herzen. Diese Wüsten schreien nach Leben.

Wo orte ich in meiner Lebenswelt Wüste, die nach Leben schreit?

Kenne ich die Wüste in mir selber?

Bereitet den Weg des Herrn...

Wie geht das? Wenn der auf den Punkt gebrachte Inhalt des Evangeliums der Name JESUS ist, dann kann Wegbereitung bedeuten, mich selber mit Jesus zu verbinden. Und der Name Jesus wird in mir und durch mich wirken, was ER will. In der spirituellen Tradition durch viele Generationen lebten und leben Frauen und Männer die Einfachheit des Evangeliums, indem sie täglich im Gebet den Namen Jesus wiederhol(t)en. So wurden sie in ihrem Leben, in ihrem sozialen Engagement zu stillen Wegbereitern für GOTT, der das Heil wirkt für alle.

 

 

anfangen

immer wieder neu anfangen

den weg freischaufeln

die steine aus der vergangenheit

zur seite rollen

die wüste

die leere und die stille

suchen

und IHN finden

am grund meiner seele

Die nächsten Termine

35 Jahre - Wiltener Advent
Lieder, Musik und besinnliche Worte zur Vorweihnachtszeit in der Basilika Wilten.
Datum: Samstag, 16. Dezember 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Basilika Wilten, Innsbruck

3. Adventsonntag - Lichtvesper in der Stiftskirche
Am Abend des 3. Adventsonntags feiert der Konvent gemeinsam mit den Gläubigen eine Lichtvesper in der Stiftskirche. Gespielt werden Orgelwerke von Charles Marie Widor (1844-1937) „Marche du Veilleur de Nuit“ aus: Bach’s Memento.
Datum: Sonntag, 17. Dezember 2017
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Stiftskirche Wilten, Innsbruck

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