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Datum: Dienstag, 8. August 2017
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Sonntagsevangelium

Als Einstimmung auf den Sonntag finden Sie bei uns wöchentlich das aktuelle Evangelium. Eine Möglichkeit zur Vertiefung bieten die "Gedanken zum Sonntag" mit weiterführenden Reflexionen und Texten zum jeweiligen Evangelium.

19. Sonntag im Jahreskreis A (13. August 2017)

Evangelium des Matthäus 14, 22 – 33

22 Gleich nach der Speisung der Fünftausend forderte Jesus die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.  

23 Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg.  24 Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind.  25 In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See.  26 Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst.  27 Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!  28 Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.  29 Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu.  30 Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich! 31 Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?  32 Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.  33 Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.

Liebe Weggefährten/liebe Weggefährtinnen im Glauben!

Es gibt Momente des Entrücktseins vom aktuellen Tagesgeschehen, das völlige Aufgehen in der momentanen Tätigkeit
oder das Verweilen in einem Zustand des glücklichen Unendlichkeitsgefühls,
in dem man für immer oder immer wieder verharren möchte. Dafür wird das Wort „flow" verwendet.
Vielleicht ein Zustand von „Schwerelosigkeit".
Allerdings lassen sich solche „Flow-Momente" nicht machen. Sie ereignen sich.

War Jesus in einem solchen Zustand, der ihn in der Nacht über den See zu den Jüngern getragen hat.
Woher seine „Schwerelosigkeit"?

Zuvor, so beschreibt es das Evangelium, verbrachte Jesus die Nacht allein in der Einsamkeit.
Meditation könnte es gewesen sein.
Das bewusste und eingeübte Verbundensein mit seinem himmlischen Vater ließ ihn leicht werden.

Für Momente erlebte auch Petrus in der Nähe von Jesus „Schwerelosigkeit".
Allerdings verliert er Jesus aus den Augen und droht unterzugehen.
Dahin war die Leichtigkeit.

Es hat den Anschein: Im Verbundensein mit dem Göttlichen und im Blick auf Jesus stellt sich die Leichtigkeit des Lebens ein.
Vieles ist Geschenk, manches lässt sich üben.

Möge uns immer wieder ein „Flow" zuteil werden.
Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.

 

 

Einfach weiterdenken...

Mache den Versuch zwischen den Zeilen zu lesen. Frage  die handelnden Personen und lass sie sprechen. Einfach einmal so:

Jesus, was hat ich bewogen die Jünger im Boot ans andere Ufer vorauszuschicken?

Jesus, du betest in der Einsamkeit allein. In der vierten Nachtwache gehst du auf dem See zu den Jüngern im sturmgeschüttelten Boot. Was hat dich so leicht werden lassen, auf dem Wasser zu gehen?

Petrus, wie war es, das „Komm!“ von Jesus zu hören? Was hast du in dir gespürt?

Woher kam deine plötzliche Angst beim Gehen?

Ihr anderen Jünger, ihr habt vor Angst geschrien, als Jesus in der Dunkelheit auf Euch zukam. Wie war es für Euch zu sehen, dass einer über den See gehen kann?

 

im strudel

des wollens und müssens

der normen und gesetze

im strudel

der eigenen geschäftigkeit

der bad news und der angst

das schreckgespenst

untergang

erkannt und benannt

verliert es seine kraft

und schwerelos

wie eine zarte feder im wind

trägt dich das leben

 

petra unterberger

Die nächsten Termine

20. Sonntag im Jahreskreis - Vesper in der Stiftskirche
Der Konvent feiert mit den Gläubigen eine gemeinsame Vesper in der Stiftskirche. Gespielt werden Orgelwerke von Johann Jacob Froberger (1616-1667) Capriccio FbWV 508 Libro Quarto Wien 1656.
Datum: Sonntag, 20. August 2017
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Stiftskirche Wilten, Innsbruck

20. Sonntag im Jahreskreis - Konventmesse in der Stiftskirche
Die Konventmesse wird musikalisch mit Orgelwerke von Dietrich Buxtehude (1637-1707) Praeludium in F BuxWV 144 gestaltet. Wir laden Sie recht herzlich zur Feier der Heiligen Messe in die Stiftskirche ein.
Datum: Sonntag, 20. August 2017
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Stiftskirche Wilten, Innsbruck

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