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Datum: Donnerstag, 18. Mai 2017
Ort:

Sonntagsevangelium

Als Einstimmung auf den Sonntag finden Sie bei uns wöchentlich das aktuelle Evangelium. Eine Möglichkeit zur Vertiefung bieten die "Gedanken zum Sonntag" mit weiterführenden Reflexionen und Texten zum jeweiligen Evangelium.

Sechster Sonntag der Osterzeit 2017 (21. Mai)

Evangelium des Johannes 14, 15 – 21

 

Nach der Fußwaschung und der Gewissheit über das baldige Ende seines Wirkens ergreift Jesus das Wort und spricht vor der Jünger/Innengemeinschaft:

15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.  

16 Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.  

17 Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.  

18 Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. 

19 Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet.  

20 An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch.  

21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

 

Gedanken zum Sonntag

 

Liebe Weggefährten/liebe Weggefährtinnen im Glauben!

 

Bei Büchern - geschenkt von Bekannten - erleben wir manchmal, dass wir beim bestem Willen nicht an sie „drankommen". Sie müssen noch warten, bis der richtige Augenblick und die beste Zeit kommt. Das kann mitunter Monate dauern.


Vielleicht sind die Texte der nachösterlichen Sonntagsevangelien von dieser Sorte.
Auch Vorträge und Referate können manchmal sehr mühsam sein. Dennoch kann sich unverhofft eine Einsicht einstellen und wir sagen: Die Mühe des Zuhören und Bleibens hat sich gelohnt.


Ebenso gehört zum Hören auf die Worte des Johannesevangeliums auch ein Stück Mühe.
Und dazu die Einsicht von Frere Roger Schutz aus Taize' „das vom Evangelium zu leben, was wir begriffen haben, und sei es noch so wenig".


Mögen wir bei aller Mühe des Hörens auf das Evangeliums Wertvolles entdecken können!
Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.



Einfach weiterdenken...

Das Evangelium des Johannes gleicht in seiner poetischen Bildsprache einer Zwiebel, die Schalenschicht für Schalenschicht das Wesentliche des Christusgeschehens freilegt. Das Lesen der Texte geschieht von außen nach innen, das Verstehen von innen nach außen.

Von außen nach innen:

Liebe zu Jesus zeigt sich im Halten der Gebote – Jesus bittet den Vater um einen Beistand für die Jünger/innen, der für immer bleibt – die „Welt“ kann den Geist der Wahrheit nicht empfangen – die Jünger/innen werden nicht zu Waisen – Jesus kommt wieder – die „Welt“ kann Jesus nur noch kurze Zeit sehen – es gibt die Wirklichkeit der „Welt“ und des „Geistes“

Von innen nach außen:

 

Jesus (der Christus) ist im Vater - die Glaubenden sind in Christus und Christus in den Glaubenden – in den Glaubenden ereignet sich die Liebe des Vaters und des Christus – das ist die innerste Schalenschicht der Zwiebel des Johannesevangeliums daraus folgt: die Glaubenden leben – sind keine Waisen – empfangen den Geist der Wahrheit – haben einen bleibenden Beistand – sind befähigt zur Liebe

 

Christlich glauben ist meint

„das Erkennen und Spüren des Verwoben-seins und des Ineinander-seins mit dem Göttlichen/Vater/Christus“.

 

Christlich handeln meint „mich leiten lassen von der göttlichen Geistkraft“.

 

In welchen menschlichen Handlungen/Erfahrungen erleb(t)e ich „verwoben-sein“ und „tiefes ineinander-sein“?

 

Was hilft mir das „Verwoben-sein mit dem Göttlichen/Christus“ zu spüren?

Kann ich diesbezüglich Orte und Ereignisse benennen?

 

Welche Zeitgenossen sind für mich „geleitet von der göttlichen Geistkraft“?

 

 

 

wie das wertvolle erdöl

das schimmernde gold

das lebensspendende wasser der wüste

immer schon da

oft verzweifelt gesucht

mit mühe und ausdauer

tiefenbohrung um tiefenbohrung

so ist das „gottvorkommen“

in der welt

in dir und in mir

das reich der himmel entblättert sich

wie die schale einer zwiebel

und das erkennen wird tiefer und tiefer

 

petra unterberger


Die nächsten Termine

Pilgern am Keschtnweg - von Brixen nach Maria Saal
Von Christi Himmelfahrt bis Sonntag, den 28. Mai pilgern wir am Keschtnweg von Brixen nach Maria Saal am Ritten. Da nur eine begrenzte TeilnehmerInnen-Anzahl möglich ist, bitten wir um rasche Anmeldung bei Petra Unterberger. Genauere Infos erhalten Sie beim Vorbereitungstreffen am Donnerstag, 4. Mai um 19.00 Uhr.
Datum: Donnerstag, 25. Mai 2017
Beginn: 08:00 Uhr
Ort: von Brixen nach Maria Saal am Ritten

Christi Himmelfahrt - Feierliche Vesper in der Stiftskirche
Bei der Feierlichen Vesper zu Christi Himmelfahrt wird Musik für zwei Orgeln gespielt.
Datum: Donnerstag, 25. Mai 2017
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Stiftskirche Wilten, innsbruck

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