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Datum: Donnerstag, 16. März 2017
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Sonntagsevangelium

Als Einstimmung auf den Sonntag finden Sie bei uns wöchentlich das aktuelle Evangelium. Eine Möglichkeit zur Vertiefung bieten die "Gedanken zum Sonntag" mit weiterführenden Reflexionen und Texten zum jeweiligen Evangelium.

Dritter Fastensonntag LJ A (19. März 2017)

Evangelium des Johannes 4, 5 – 15. 19 – 26. 39 – 42

 

5 Nun kommt er in die Nähe einer Stadt in Samarien namens Sychar, nahe bei dem Grundstück, das Jakob seinem Sohn Josef gegeben hatte. 6 Dort war der Brunnen Jakobs. Jesus war müde von der Reise, und so setzte er sich an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. 7 Eine Frau aus Samaria kommt, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagt zu ihr: Gib mir zu trinken! 8 Seine Jünger waren nämlich in die Stadt gegangen, um Essen zu kaufen. 9 Die Samaritanerin nun sagt zu ihm: Wie kannst du, ein Jude, von mir, einer Samaritanerin, zu trinken verlangen? Juden verkehren nämlich nicht mit Samaritanern. 10 Jesus antwortete ihr: Kenntest du die Gabe Gottes und wüsstest, wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken, so würdest du ihn bitten, und er gäbe dir lebendiges Wasser. 11 Die Frau sagt zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief. Woher also hast du das lebendige Wasser? 12 Bist du etwa grösser als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben hat? Er selbst hat aus ihm getrunken, er und seine Söhne und sein Vieh. 13 Jesus entgegnete ihr: Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst haben. 14 Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, der wird in Ewigkeit nicht mehr Durst haben, nein, das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben sprudelt. 15 Die Frau sagt zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich nicht mehr Durst habe und hierher kommen muss, um zu schöpfen. 19 Die Frau sagt zu ihm: Herr, ich sehe, du bist ein Prophet. 20 Unsere Väter haben auf diesem Berg gebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei der Ort, wo man beten soll. 21 Jesus sagt zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem zum Vater beten werdet. 22 Ihr betet zu dem, was ihr nicht kennt; wir beten zu dem, was wir kennen - denn das Heil kommt von den Juden. 23 Aber die Stunde kommt, und sie ist jetzt da, in der die wahren Beter in Geist und Wahrheit zum Vater beten werden, denn auch der Vater sucht solche, die auf diese Weise zu ihm beten. 24 Gott ist Geist, und die zu ihm beten, müssen in Geist und Wahrheit beten. 25 Die Frau sagt zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, den man den Gesalbten nennt; wenn jener kommt, wird er uns alles kundtun. 26 Jesus sagt zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht.  39 Aus jener Stadt aber kamen viele Samaritaner zum Glauben an ihn auf das Wort der Frau hin, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40 Als nun die Samaritaner zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben und er blieb dort zwei Tage. 41 Und noch viel mehr Leute kamen auf sein Wort hin zum Glauben, 42 und sie sagten zu der Frau: Wir glauben nicht mehr auf deine Aussage hin, denn wir selbst haben ihn gehört und wissen, dass dieser wirklich der Retter der Welt ist.

Gedanken zum Sonntag, Innsbruck

Liebe Weggefährten/liebe Weggefährtinnen im Glauben!

 

Wer bin ich?
Wer bist du?

Mein Selbstbild ist oft verschwommen.
Ebenso das Bild anderer.

Martin Buber hat erkannt: Der Mensch wird am DU zum ICH.
Menschwerdung und Selbsterkenntnis ereignen sich im Verbunden-sein.

Jesus erfährt das in der Begegnung mit einer Frau mitten im Alltag
in einem Gespräch am Brunnen.
Die Frau hilft ihm, sein innerstes Wesen zu erkennen.
Er hilft der Frau, sich selbst in die Augen zu schauen
und wahrhaftig zu leben.

Mögen uns Begegnungen widerfahren
die uns helfen, unser innerstes Wesen zu erkennen.

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.

 

 

Einfach weiterdenken...

Das Johannesevangelium ist etwas für „geistige Tiefseetaucher“ und für „geduldige und ausdauernde Archäologen des Geistes“. Es führt den Leser/die Leserin, den Hörer/ die Hörerin vom Vordergründigen zum Tiefgründigen. Dafür bauchen wir den Blick des Herzensauges und das Lauschen des Herzensohrs.

 

Der „erste Blick“: Jesus kommt nach Sychar – Brunnen Jakobs – ist müde – setzt sich – sechste Stunde (Mittag) – Frau kommt, um Wasser zu schöpfen – Jesus bittet sie um Wasser – die Frau ist verwundert aufgrund der Spannung zwischen Juden und Samaritern – der Brunnen ist tief – Jesus hat kein Schöpfgefäß – die Samariter aus der Stadt bitten Jesus zu bleiben – er bleibt noch zwei Tage

Der „zweite Blick“ mit dem Herzensauge:

10 Jesus antwortete ihr: Kenntest du die Gabe Gottes und wüsstest, wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken, so würdest du ihn bitten, und er gäbe dir lebendiges Wasser.

...

Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst haben. 14 Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, der wird in Ewigkeit nicht mehr Durst haben, nein, das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben sprudelt.

 

Es gibt Wasser aus dem Brunnen und eine Quelle im Inneren des Menschen, den Durst des Leibes und den Durst der Seele.

 

Wonach dürste ich zurzeit in meiner Seele?

 

15 Die Frau sagt zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich nicht mehr Durst habe und hierher kommen muss, um zu schöpfen ... Herr, ich sehe, du bist ein Prophet ... Ich weiß, dass der Messias kommt, den man den Gesalbten nennt; wenn jener kommt, wird er uns alles kundtun. 26 Jesus sagt zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht.

 

Die Frau spürt in sich einen Durst, der nicht mit dem Wasser aus dem Brunnen gestillt werden kann. Sie erkennt in Jesus einen Propheten. Und Jesus selber wird frei auszusprechen wer er ist. Die Frau und Jesus werden „am DU zum ICH“.

 

Wer hat mir geholfen, mich selbst zu erkennen?

Wer hilft mir, über mein Innerstes zu sprechen?

 

Wo ist der Ort der Anbetung GOTTES/des GÖTTLICHEN?

Jesus sagt zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem zum Vater beten werdet.

 

Tempel, Kathedralen, Kirchen, Kapellen, Klöster, Meditationszentren, Gipfelkreuze, Moscheen können heilsame Orte sein. Notwendig für die Gotteserfahrung sind sie nicht. GOTT ist „mit uns auf dem Weg“ wo immer wir sind. Kirchen werden geschlossen und säkular verwendet. Manche Leute sind darüber sehr traurig und erleben sich in ihrem Glauben ortlos. Vielleicht sollten wir in Zukunft füreinander – eine/r für den anderen/die andere – Tempel, Kirche, heilsamer Ort sein/werden? Im Sinne von Martin Buber „am DU erfahren wer GOTT ist“.

 

Durch wen erfuhr/erfahre ich Verbunden-sein mit GOTT?

 

 

 

 

 

tief im innen

wohnt ein wissen

wohnt ein sehnen

wohnt ein durst

aus der tiefe

meines wesens

hör ich leise

eine stimme

die beständig mich begleitet

so oft unerhört

findet sie im raum der stille

unvermutet

gehör

 

petra unterberger

Die nächsten Termine

Die vorösterliche Zeit - eine Zeit der Versöhnung - eine Zeit der Heilung
Versöhnung mit mir selbst, Versöhnung mit dem was ich an mir nicht mag, Versöhnung mit meinem Leib und mit meiner Geschichte, kann gelingen, wenn wir uns mit uns selbst befreunden.
Datum: Donnerstag, 30. März 2017
Beginn: 09:00 Uhr
Ort: Dekanatsbüro im Leuthaus

Das Kreuz von Lampedusa besucht die - Pfarren im Dekanat
Das Kreuz von Lampedusa ist aus dem Treibholz gekenterter Boote geschaffen, die an die Küste von Lampedusa angetrieben wurden. Dieses Kreuz wird ab dem Aschermittwoch in die Pfarren unseres Dekanats gebracht werde und für eine Woche dort Halt machen. Wir alle sind eingeladen in diesen Tagen das Kreuz zu besuchen und, wie es Papst Franziskus ausdrückt, der „Globalisierung der Gleichgültigkeit“ entgegenzuwirken
Datum: Donnerstag, 30. März 2017
Beginn: 10:00 Uhr
Ort: von 24. - 30. März in der Pfarre Aldrans

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