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Datum: Dienstag, 14. Februar 2017
Ort:

Sonntagsevangelium

Als Einstimmung auf den Sonntag finden Sie bei uns wöchentlich das aktuelle Evangelium. Eine Möglichkeit zur Vertiefung bieten die "Gedanken zum Sonntag" mit weiterführenden Reflexionen und Texten zum jeweiligen Evangelium.

7. Sonntag im Jkr. A (19. Februar 2017)

Evangelium des Matthäus 5, 38 – 48

 

38 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. 39 Und ich sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. 40 Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. 41 Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. 42 Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

 

43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44 Und ich sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45 damit ihr Söhne und Töchter eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? 47 Und wenn ihr nur eure Verwandten grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 48 Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

Gedanken zum Sonntag, Innsbruck

Liebe Weggefährten/liebe Weggefährtinnen im Glauben!

 

Die ersten Strahlen der Sonne sind etwas Besonderes.
Tagsüber wird die Sonne eher zu einer Selbstverständlichkeit.
Wenn sie auch nicht sichtbar ist bleibt doch die Gewissheit, dass sie da ist hinter den Wolken.

Die Sonne geht auf ohne unser Zutun!
Sie steht für alle Lebewesen zur Verfügung.
Ohne ihr Licht wäre Leben nicht möglich.

Jesus erkennt im Scheinen der Sonne einen Wesenszug Gottes.
Wie die Sonne über Guten und Bösen aufgeht, so steht Gott den Gerechten und Ungerechten zur Verfügung.

Gott verweigert sich grundsätzlich niemanden.
Deshalb ist der Respekt voreinander ein Wesenszug des Himmelreiches.
Jesus geht dabei ans Äußerste.
Er lebt gewaltlos trotz Gewalt.
Er bittet für seine Mörder um Gottes Vergebung.

Leben in der Nachfolge Jesu kann mitunter ein steiler Weg sein.
Mögen wir ihn gehen im Vertrauen auf die Geistkraft Gottes.

Das wünschen und hoffen Albert und Petra Maria.

 

 

Einfach weiterdenken...

„Da geht’s ans Eingemachte!“ war unser erster  Eindruck nach dem Lesen.

Wer hält nicht den Atem an, wenn Jesus in seiner Nachfolge wünscht „leiste denen, die dir Böses antun, keinen Widerstand ... lass dich nochmals schlagen“?

 

Im großen Weltgeschehen und im persönlichen Leben ist Gewalt täglich gegenwärtig.

Wie könnte es gelingen, den sich steigernden Gewaltstrudel zu unterbrechen?

 

Der Gewalt nicht Widerstand leisten ist eine paradoxe Intervention:

Der/die Gewalttäter könnten überrascht innerhalten. Übungsfelder im Alltag gibt es genug. Der Gewaltausübung durch Worte standhalten im Zuhören oder Schweigen. Der Gewalt der Rede über andere standhalten und ihnen wohlwollende Gedanken schicken. Auf negative Nachrichten in facebook verzichten.

Gewalt braucht Unterbrechung.

Das Gewaltpotential der Gesellschaft wird unterbrochen durch viele Einzelne, die sich für die positive Unterbrechung einsetzen.

 

Und ich sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen...

Das Gebet für die Feinde ist eine Gestalt der Gewaltlosigkeit. Maßgebliche Lichtgestalten der Geschichte haben sie praktiziert: Jesus, Mahatma Gandhi im Konflikt mit den britischen Besatzern in Indien, Martin Luther King in der Bürgerrechtsbewegung in den USA, Dag Hammarskjöld als UNO-Generalsekretär.

Man könnte rückblickend fragen, wo ihr Erfolg blieb, wurden sie doch fast alle ermordet. Dennoch geben sie bis heute Impulse für gewaltloses und gewaltfreies Handeln. Wir können es lernen. Es gibt immer wieder Seminare für „gewaltfreie Kommunikation“. Viele kleine Initiativen wirken wie der Sauerteig im Mehl. Unspektakulär breitet sich der Geist des Evangeliums aus. Auch durch uns. Wenn wir uns einlassen.die stacheln ausgefahren

spitz und gefährlich

angriffslustig

zeigst du dich

dahinter ahne ich

angst

tiefe verletzungen

offene wunden

zuneigung und wohlwollen

erfassen mein herz

zaghaft

nähern wir uns

 

petra unterberger

Die nächsten Termine

Wir mischen uns ein - ein Forumtheaterstück...
...auf der Suche nach einem guten Leben für alle. WIE? Kann das gelingen? Forumtheater ist eine interaktive Theaterform, in der die SchauspielerInnen und das Publikum versuchen, Antworten auf gemeinsame Herausforderungen zu finden und deren Alltagstauglichkeit ausprobieren. Der Abend begegnet uns auf heitere Weise mit brennenden Fragen, um zu verändern, was ist.
Datum: Montag, 20. Februar 2017
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Schönberg, Gasthof Handl

8. Sonntag im Jahreskreis - Vesper in der Stiftskirche
Der Konvent feiert mit den Gläubigen eine Vesper in der Stiftskirche. Gespielt werden Orgelwerke von Justin Heinrich Knecht (1752-1817) Zwei Orgelterzette.
Datum: Sonntag, 26. Februar 2017
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Stiftskirche Wilten, Innsbruck

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