14. Juli
Märtyrer, * um 1170, † 14. Juli 1217

Um 1170 geboren, wurde der böhmische Adlige Hroznata nach dem frühen Tod des Vaters bei seiner in Krakau lebenden Schwester Wojslawa erzogen. Wieder in Böhmen, heiratete der begabte junge Mann, doch schon bald verlor er seine Frau und seinen Sohn. Statt der versprochenen Teilnahme an den Kreuzzügen ins Heilige Land stiftete er um das Jahr 1193 die Prämonstratenser-Abtei Tepl und um 1202 das Schwesternkloster Chotieschau. Später wurde er selbst Ordensmann in Tepl. Die Überlieferung berichtet, dass er in Rom von Papst Innozenz III. mit dem weißen Habit der Prämonstratenser eingekleidet wurde. Wegen seiner reichen Erfahrung in wirtschaftlichen Fragen ernannte ihn Abt Johannes zu seinem Stellvertreter und zum Verwalter des Besitzes. Mit ganzer Kraft setzte sich Hroznata für die Sache der Abtei ein. Deswegen wurde er von Feinden des Klosters gefangengenommen und in Hohenberg im Fichtelgebirge (oder Alt-Kinsberg bei Eger) eingekerkert, um ein Lösegeld zu erpressen. In der Gefangenschaft, wo er gefoltert wurde, starb der bekannte Klostergründer und eifrige Prämonstratenser, treue Verwalter und unbeugsame Verteidiger des Stiftes am 14. Juli 1217 den Hungertod.


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