Datum: Sonntag, 20. Januar 2019

 

3. Sonntag im Jahreskreis C (20. Jänner 2019)

Evangelium des Johannes 2, 1 – 12

21 Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. 2 Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen.  

3 Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. 4 Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.  

5 Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!  

6 Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter.  

7 Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. 8 Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm.  

9 Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen 10 und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.  

11 So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.  

12 Danach zog er mit seiner Mutter, seinen Brüdern und seinen Jüngern nach Kafarnaum hinab. Dort blieben sie einige Zeit.

 

 

 

 

 

 


Liebe WeggefährtInnen im Glauben!
 
Der teuerste Wein der Welt ist nicht nur ein Wein aus sehr gutem Hause und einem exzellenten Jahrgang. 

Es handelt sich dabei um eine Rarität, um ein Einzelstück: 

Vom 1947er Château Cheval Blanc gibt es nur eine sogenannte Imperial - das ist eine 6 Liter-Flasche.

 

Wein gehört zu unseren Festen. 

Mit einem Glas Wein wünschen wir uns gutes Gelingen bei unseren Plänen.

Wein und Freude gehören zusammen.

Als Geschenk für Freunde suchen wir eine besondere Flasche aus.

 

Maria und Jesus sorgen dafür, dass der Wein bei einer Hochzeitsfeier in Kana nicht ausgeht.

Ohne spektakuläre Aktion läuft das Fest weiter.

Einigen Gästen wird klar: Dort, wo Jesus ist, ereignet sich Freude und Leben in Fülle.

 

Mögen auch wir einander behilflich sein, die Freude am Leben zu finden.

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.

 dir habe ich Wohlgefallen gefunden. 

 




 

Einfach weiterdenken...

So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa...offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn. 

„Was bleibt unterm Strich?“ fragen wir uns oft.Für Johannes war es wichtig, dass die LeserInnen und HörerInnen seines Evangeliums an Jesus glauben können. Er möchte uns in seine Erzählungen hineinnehmen. Wo ist unser Platz im Ereignis von Kana?

Das Geschehen ist sehr einfach, in etwa wie eine Skizze, die noch von uns ausgemalt werden soll. Das kann über die Begegnung mit den handelnden Personen beginnen.

Zu welcher Person zieht es mich zuerst?Was eröffnet sie mir? Ich kann mit ihr in ein inneres Gespräch kommen. Ich kann fragen. Ich kann ihr mein „feedback“ mitteilen.

Die Personen übernehmen im Geschehen unterschiedliche Aufgaben.

Welche?

Maria, die Mutter Jesu. Jesus selber. Die Diener. Der Oberkellner. Der Bräutigam. Die Jünger. Jesu Brüder. 

Auch Dinge haben eine Botschaft.6 Krüge für das Reinigungsritual stehen zu Verfügung. Aus hygienischen Gründen sind sie aus Stein, nicht aus Ton.

Die Zahl 6 bildet im Alepbet das Zeichen WAW, dargestellt als zwei miteinander verbundene Haken, einer ist oben verankert, der andere unten. Die 6 verbindet die himmlische und irdische Wirklichkeit. Sie gehören zusammen und sind außerdem Teil des Gottesnamens.

Wasser und Wein stehen für das Irdische und das Himmlische. In Jesus findet beides zur Einheit. Wein hat mit Freude und Leben in Fülle zu tun. Maria ahnt den Verlust der Freude und hofft auf Jesus. Sie ist initiativ und vertraut. Sie gewinnt schließlich die Diener. Sie lassen sich von Jesus – einem Gast – Aufträge erteilen. Ungewöhnlich. Und schließlich wissen sie mehr als alle Gäste. Ob sie auch zum Glauben kamen bleibt offen.

Herrlichkeit Gottes wird offenbar durch einfache Vollzüge: Eine Hochzeitsfeier; die Achtsamkeit Marias; die Arbeit der Kellner; das Da-sein von Jesus.

Danach zog er mit seiner Mutter, seinen Brüdern und seinen Jüngern nach Kafarnaum hinab. Dort blieben sie einige Zeit.

Nach dem Fest, das offensichtlich bei den meisten Gästen kein Aufsehen erregte, beginnt für die Jünger und die Angehörigen von Jesus das Hinabsteigen in den Alltag als Übergang zum Aufenthalt am Paschafest in Jerusalem.

du frau

siehst die not

die ressourcen gehen zu ende

das große fest leben

ist in gefahr

du frau

hast eine vision

ergreifst initiative

lässt dich nicht abspeisen

du frau

trotz widerstand

bleibst du

unerschüttert

suchst du verbündete

und wandel

ereignet sich

unbemerkt für die vielen

 

petra unterberger

 

 

 

 

 

  

 

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