Datum: Sonntag, 21. Juli 2019

16. Sonntag im Jahreskreis C(21.Juli 2019)

Evangelium des Lukas 10, 38 – 42

 

Als sie weiterzogen, kam Jesus in ein Dorf, und eine Frau mit Namen Marta nahm ihn gastlich auf. 39Und diese hatte eine Schwester mit Namen Maria; die setzte sich dem Herrn zu Füssen und hörte seinen Worten zu. 40Marta aber war ganz mit der Bewirtung beschäftigt. Sie kam nun zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Bewirtung mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie solle mir zur Hand gehen. 41Der Herr aber antwortete ihr: Marta, Marta, du sorgst und mühst dich um vieles; 42doch eines ist vor allem nötig: Maria hat das gute Teil erwählt; das soll ihr nicht genommen werden.


 


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Liebe WeggefährInnen im Glauben,
 
 
59 Orte in Deutschland bilden zusammen eine Initiative „sichere Häfen“.

Sie sind bereit, Menschen auf der Flucht Gastfreundschaft zu geben.

 

Im Tourismusland Österreich steht Gastfreundschaft hoch im Kurs.

Viele Leute leben von der Arbeit in der Gastronomie.

Daneben gerät die Gastfreundschaft für Hilfsbedürftige leicht aus dem Blick.

 

Die Bibel erzählt von Menschen auf der Flucht und ebenso von gelebter Gastfreundschaft.

Auch Jesus erlebte sie. Das Haus von Martha und Maria in Bethanien,

nahe Jerusalem, war für ihn vorübergehend Heimat.

 

Gelebte Gastfreundschaft ist vollzogene Eucharistie.

 

Mögen wir gastfreundliche Zeitgenoss*innen werden!

 

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.


 

Einfach weiterdenken...

Marta nahm Jesus gastlich auf...

„Gastfreundschaft“ ist ein Zeichen des Reiches Gottes. Joh 1, 12 sagt es kurz und bündig: „Alle, die den Christus aufnehmen, gibt er Macht Kinder Gottes zu werden.“ Und weil ER in jedem Menschen auf uns zukommt ist gastliche Aufnahme „heiliger Boden“.

 

Durch wen habe ich in letzter Zeit gastliche Aufnahme erfahren?

Wem habe ich Gastfreundschaft geschenkt?

 

Maria setzte sich dem Herrn zu Füssen und hörte seinen Worten zu...Marta aber war ganz mit der Bewirtung beschäftigt...

Maria und Marta verkörpern zwei Gesichter von Gastfreundschaft: Bewirtung und zuhören. Die allgemeine Rollenerwartung – sichtbar an Marta – ist Handeln in Aktion („action“). Maria macht den geistig–spirituellen Aspekt von Gastlichkeit sichtbar.

 

Jesus: Marta, Marta, du sorgst und mühst dich um vieles; doch eines ist vor allem nötig: Maria hat das gute Teil erwählt; das soll ihr nicht genommen werden.

Jesus verbindet, was zusammen gehört. Sorge und Mühe und Zeit haben zum zuhören.

„Zuhören“ ist „gegenwärtig sein“, „dasein“. Vielleicht ist deshalb einer der Namen Gottes „Ich bin da“.

 

Seelsorge und Gastfreundschaft:

Marta und Maria gemeinsam verkörpern einen Seelsorgestil. Die französische Kirche hat für ihre Seelsorge als ein Leitwort „Gastfreundschaft“ gewählt. Gastgeber und Gast lernen voneinander. Beide geben einander.

 

Wo begegne ich in der Kirche/meiner Pfarre diesem Seelsorgestil?

Welche MitchristInnen verkörpern eine gastfreundliche Seelsorge?

 

du frau

martha bist du

alle warten auf dich

dienen ist dein los

sagt wer?

 

du frau

maria bist du

hörend auf das lebendige wort

unverschämt damals

verkünderin heute

 

du frau

eigenwillig und frei bist du

verantwortet

lebst du

hörend und dienend

zeigt sich

maria und martha

in dir

verkündest du 

die liebe GOTTES

 

 

 

 

  

 

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