Bibliothek & Archiv

Der barocke Raum bewahrt unbezahlbares Wissen.

Bibliothek & Archiv

Ein wohlgeordnetes Archiv bildete einst die Voraussetzung für die Rechtssicherheit und das Funktionieren von Verwaltung und Wirtschaft eines Klosters. Dieser Auftrag tritt in unserer Zeit zugunsten einer Öffnung und einer Zurverfügungstellung der Archivquellen für Wissenschaftler und interessierte Laien zurück.

Bibliothek & Archiv

1138 bestätigte Papst Innozenz II. die Rechte der neugegründeten Prämonstratenser-Gemeinschaft im neubesiedelten Kloster in Wilten. Diese Urkunde wird bis heute im Stiftsarchiv aufbewahrt.

In den folgenden Jahrhunderten verlief die Entwicklung von Archiv und Bibliothek in vielen Bereichen parallel. Das Anwachsen des Bestandes an Urkunden und Büchern bedingte die Übersiedlung in eigene Räumlichkeiten.

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Stift Wilten Bibliothek

Die Bibliothek

Die Bibliothek umfasst ca. 60.000 Bände, 34 Handschriften, 253 Inkunabeln. Die Stiftsbibliothek, die jahrhundertelang den Mitgliedern des Konventes als Studienbibliothek diente, steht heute für Führungen und wissenschaftliche Forschung offen.

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Blättere virtuell durch ein Buch unseres Archives. Entdecke den Riesen Haymon und den Wiltener Henkelkelch. Dieses Buch von Mathias Burglechner, einem Geschichtsschreiber, stammt aus dem 17. Jahrhundert.

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Archiv und Bibliothek Stift Wilten

Bibliothek Stift Wilten

Archiv Stift Wilten

Archiv

Im Stiftsarchiv stehen Datenbanken zu folgenden Sachbereichen zur Verfügung: Urkunden- und Aktenregesten, Wirtschaftsakten neuerer Provenienz und Bestand des Abteiarchives.

Urkunden erforschen
Archiv Stift Wilten

Urkunden

Das seit dem 14. Jahrhundert nachweisbare Stiftsarchiv verfügt über eine Urkundenreihe mit ca. 7.000 Einzelstücken; 372 Originalurkunden gehen auf die Zeit vor 1400 zurück. Es sind 3000 Urkunden digitalisiert und stehen dir zur Verfügung.

Digitales Archiv
Bestätigungsurkunde Papst Innozenz II.

Das Jahr 1138

Die Prämonstratenser-Gemeinschaft wurde am 30. April 1138 von Papst Innozenz II. bestätigt. Diese Gründungsurkunde ist heute noch im Original im Stiftsarchiv erhalten und verwahrt.

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Anbruggen befindet sich am linken Innufer

Insprucke

1180 überließ das Stift Wilten dem Grafen von Andechs Berthold III. Gebiete an der rechten Innseite, damit dieser die heutige Altstadt Innsbrucks errichten konnte. Unter anderem schenkte Graf Berthold dem Stift den sogenannten Wiltener Henkelkelch.

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Pfarrkirche Ampass

Urpfarre Ampass

Am 26. Oktober 1256 beurkundet Bischof Bruno von Brixen, dass er mit Zustimmung des Brixner Domkapitels dem Kloster Wilten die Kirche und Pfarre in Ampass mit allem Zubehör geschenkt hat.

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Pfarre Patsch

Urpfarre Patsch

Papst Alexander (IV.) bestätigt dem Kloster Wilten die alten Besitzungen und Rechte, besonders auf die Pfarreien Wilten, Patsch und Ampass und auf den Weinzehent zu Bozen.

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Stadtsiegel

Das Stadtsiegel

Die älteste – stilistisch um 1240 datierbare – Darstellung findet sich als Siegel an dieser Urkunde von 1267 und zeigt die Brücke pfahlweise mit drei beiderseits zugespitzten Pfeilern.

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Abt Raimund Schreier

Pontifikalien

Am 10. Jänner 1459 erteilt Papst Pius II. an Abt Ingenuin und seine Nachfolger die Erlaubnis, bei feierlichen Festen im Kloster Mitra, Ring und andere pontifikale Insignien zu verwenden.

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Ansprechpartner Bibliothek Archiv
Kontakt Bibliothek Archiv

Archiv- & Bibliotheksteam

Betreuung geschichtlicher Schätze

Die Wiltener Stiftsbibliothek, die jahrhundertelang den Mitgliedern des Konventes als Studienbibliothek diente, steht heute für Führungen und wissenschaftliche Forschung offen. Aufgrund des Archivumbaus können leider derzeit nur wenige Anfragen bearbeitet werden. Wir bitten um Verständnis

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