Datum: Dienstag, 16. Januar 2018
Ort: Diözese Innsbruck

Bischof Hermann Glettler mit dem neuen Generalvikar Florian Huber (re.) und dem interimistischen Generalvikar Roland Buemberger (li.)
Bildnachweis: Diözese Innsbruck/Rachlé

Bischof Glettler: Schätze an Florian Huber die umsichtige, unaufgeregte und humorvolle Art

Bischof Hermann Glettler: „Propst Florian Huber besitzt eine ausgezeichnete Kenntnis der Diözese und des Landes. Er bringt aus den vielfältigen Verantwortungsbereichen, in denen er bisher tätig war, eine ausgesprochen gute Kenntnis unserer Diözese mit. Er besitzt das Charisma der Leitung, das er in umfassenden Aufgaben in der Diözese unter Beweis gestellt hat. Angesichts vieler unterschiedlicher Standpunkte und Erwartungen, mit denen er als Generalvikar konfrontiert sein wird, braucht er auch in Zukunft eine hohe Aufmerksamkeit für das Gemeinsame und Verbindende. Ich schätze an Florian Huber die umsichtige, unaufgeregte und humorvolle Art, sich neuen Herausforderungen zu stellen.“

Huber: Hoffnung auf gutes Miteinander

Der designierte Generalvikar zu seiner Ernennung: „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir Bischof Hermann entgegengebracht hat.“ Er, so Huber, hätte bald einmal nach der Ernennung Glettlers zum Bischof „befürchtet“, dass er gefragt werde. Vor Weihnachten sei die Anfrage dann gekommen. „Es ist mir gelungen, nach einer Zeit des Nachdenkens, mich positiv einzustimmen“, so Huber. Zugesagt habe er schließlich am 5. Jänner. „Die Chemie zwischen dem Bischof und mir stimmt. Ich sehe mich als Alter Ego mit unterschiedlicher Stimmlage.“ Kennengelernt haben sich Glettler und Huber schon 2001. In diesem Jahr war der damalige Grazer Pfarrer Hermann Glettler Festprediger im Innsbrucker Dom beim erstmals durchgeführten Aschermittwoch der Künstler.

Huber hofft für seine neue Aufgabe auch auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst: „Ich setze weiterhin auf das gute Miteinander in unserer Diözese, das ich schon bisher im Laufe meines priesterlichen Dienstes vielfach erfahren habe.“

Viele Herausforderungen in der Diözese

In den kommenden Jahren stünde die Diözese vor großen Herausforderungen. Die Kirche in Tirol sei beschenkt mit einer Vielfalt, Lebendigkeit und Unternehmungsgeist. „Die Überschrift muss ‚geistliche Erneuerung‘ lauten“, so Glettler, und weiter: „Das Grundvertrauen auf Gott muss immer wieder neu aufgebaut werden.“ Auch die weitere Umsetzung der Seelsorgeräume sei wichtig. Einerseits müssten die Pfarren gestärkt, andererseits das Denken in größeren Einheiten geschafft werden.

Große Erfahrung des neuen Generalsvikars

Huber ist 1954 in Kufstein geboren und aufgewachsen in Langkampfen. Er wurde 1981 zum Priester geweiht und war unter anderem Kooperator in der Pfarre St. Paulus in Innsbruck, Leiter des Bildungshauses St. Michael, Regens im Paulinum Schwaz sowie elf Jahre Leiter des Seelsorgeamtes der Diözese Innsbruck. Seit 28. November 2004 ist der designierte Generalvikar Dompfarrer (Propst von St. Jakob). Seit 2012 ist Huber zusätzlich Pfarrer von Dreiheiligen und Leiter des Seelsorgeraumes Dreiheiligen – St. Jakob. Seit der Neuordnung des Dekanates Innsbruck im Jahr 2008 ist Florian Huber Dekan von Innsbruck. 
Der detaillierte Lebenslauf zum Downloaden.

Neuer Generalvikar bleibt Dompfarrer – Josef Stock wird Domkurat

Huber zu seinem neuen Arbeitsbereich. „Ich werde in Absprache mit dem Bischof neben meiner neuen Aufgabe als Generalvikar auch weiterhin Pfarrer der Dompfarre St. Jakob und der im Seelsorgeraum dazugehörigen Pfarre Dreiheiligen bleiben. Damit das für alle Beteiligten lebbar wird, sind einige Änderungen in meinen bisherigen Aufgabenfeldern notwendig.“ So wurde bereits bekanntgegeben, dass der langjährige Leiter des Schulamts und zuletzt Pfarrer in Rum und Neu-Rum, Josef Stock, als neuer Domkurat seelsorgliche Aufgaben in der Dompfarre wahrnehmen wird.

Für die Leitung des Dekanats werden neue Lösungen gesucht. „Ich bin zuversichtlich, dass das gelingen wird. Mit innerer Zustimmung und mit Gottvertrauen werde ich den Dienst als Generalvikar antreten“, so Huber.

Amtsantritt am Freitag, 2. Februar

Huber folgt damit als Generalvikar unmittelbar auf Jakob Bürgler (bis Jänner 2016) und Roland Buemberger, welcher in der Zeit der Vakanz die ständige Vertretung des Diözesanadministrators innehatte und mit der Amtsübernahme von Bischof Hermann Glettler interimistisch die Agenden des Generalvikars führte. Buemberger wird künftig neben seiner bisherigen Tätigkeit als Regens des Priesterseminars in der Diözese der Beauftragte für Berufungspastoral sein. Propst Huber wird am 2. Februar 2018 sein neues Amt antreten.

Danke an Roland Buemberger – verstärktes Augenmerk auf geistliche Berufungen

Besonders bedankte sich Bischof Glettler bei Roland Buemberger: „Er hat in den mehr als zwei vergangenen Jahren in seinen Tätigkeiten als ständige Vertretung des Diözesanadministrators und zuletzt als interimistischer Generalvikar viel Umsicht, Feingefühl und Herzlichkeit gezeigt.“ Zugleich gab der Bischof die Ernennung Buembergers zum Leiter für Berufungspastoral bekannt. Glettler: „Wir müssen Berufungen aufwecken. Roland Buemberger ist unser ‚neuer Agent‘ für Berufungen. Er wird in dieser Aufgabe junge Menschen gut begleiten können – freigespielt von anderen Aufgaben.“ Buemberger ist Regens des Priesterseminars für Innsbruck, Feldkirch und Linz.

Buemberger dankte für das Vertrauen und blickte auf eine spannende Zeit zurück: „Ich konnte in den vergangenen Jahren sehr viel lernen. Konfliktfähigkeit, Weite, Toleranz und die Förderung des Miteinanders sind wichtige Eigenschaften als Priester.“ Dieses Miteinander sei auch wichtig in der Priesterausbildung und Förderung von geistlichen Berufen, auf die er sich nun ganz konzentrieren könne.

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