Datum: Freitag, 1. Juni 2018
Ort: Innsbruck

Tiroler Landesprozession zu Fronleichnam vom Innsbrucker Dom zur Basilika Wilten

Nach den Gottesdienst im Dom mit Bischof Hermann Glettler und Abt Raimund Schreier um 8 Uhr führte die bereits traditionelle Tiroler Landesprozession bei "Kaiserwetter" vom Innsbrucker Dom zu St. Jakob bis zur Basilika Wilten.

Mit den Gläubigen nahmen wieder Traditionsverbände, Vertreter der Ritterorden, der katholischen Studentenverbindungen sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Politik - darunter Landeshauptmann Günther Platter, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi und Vizebürgermeister Franz X. Gruber - und Wirtschaft am Gottesdienst und an der Prozession teil. Die Stadtmusikkapelle Wilten begleitete die Prozession musikalisch.

Im Anschluss an die Prozession fand vor der Basilika Wilten der Landesübliche Empfang statt, weiter ging das Fest mit einer verdienten Agape im St. Bartlmägarten. 

Ein herzliches DANKE an alle Helferinnen und Helfer!

Um 17 Uhr wurde mit der Pontifikalvesper in der Stiftskirche Wilten das Hochfest des Leibes und Blutes Christi würdig abgeschlossen. 
Die Capella Wilthinensis unter der Leitung von Stiftskapellmeister Norbert Matsch musizierte von Wolfgang Amadeus Mozart aus „Vesperae de Dominica“ KV 321: „Dixit Dominus“ und das „Magnificat“, sowie „Tantum ergo“ KV 197. Stiftsorganist Kurt Estermann und Stiftspfarrorganist Dominik Bernhard spielten Musik für zwei Orgeln.

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Das Fronleichnamsfest

Zu Fronleichnam gedenkt die Kirche der Einsetzung dieses Sakraments durch Jesus Christus selbst. Somit lässt sich Fronleichnam sozusagen als zweiter Gründonnerstag unter anderen, fröhlicheren Vorzeichen verstehen.

Die geschichtlichen Wurzeln des Fronleichnamsfestes reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit veränderte sich die Messfeier dahingehend, dass in der Eucharistie zunehmend die Realpräsenz Christi in Brot und Wein in den Mittelpunkt rückte und der Gedächtnischarakter in den Hintergrund trat. Zugleich entwickelte sich auf diese Weise zunehmend eine Verehrung der eucharistischen Gaben.

Der Name "Fronleichnam" leitet sich im Übrigen vom mittelhochdeutsche Wort "vronlichnam" ab und bedeutet so viel wie "Leib des Herrn".

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